Das Oldenburger Pferdezentrum in Vechta wurde am vergangenen Wochenende zum Schauplatz einer bedeutenden Premiere: Erstmals waren zwei Para-Dressur-Wettbewerbe fest in das Programm des traditionellen Dressurturniers integriert. Ein starkes Signal für den Sport und ein wichtiger Schritt, um dem Para-Reitsport eine größere Bühne zu bieten.
Gemeinsam für den Sport: Die Köpfe hinter der Initiative
Dass acht Para-Reiter der Grades I bis V in Vechta an den Start gehen konnten, ist vor allem dem Engagement zweier Initiatoren zu verdanken: Melanie Wienand, selbst erfolgreiche Grade-III-Reiterin, und Sponsor Carsten Middendorf. Ihr Ziel war es nicht nur, den Sportlern die Chance zu geben, sich im professionellen Rahmen des Auktionszentrums zu präsentieren, sondern auch den Fokus auf die sportliche Weiterentwicklung und Inklusion zu lenken.
„100 für 100“
Neben dem sportlichen Geschehen stand die Vorstellung einer zukunftsweisenden Initiative im Mittelpunkt. Unter dem Motto „100 für 100“ möchten Deutschlands Top-Para-Reiter finanzielle und ideelle Unterstützung mobilisieren. Der Blick ist dabei fest auf die kommenden sportlichen Highlights gerichtet: die Weltmeisterschaft 2026 in Deutschland sowie die Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Die Botschaft hinter der Aktion ist klar: Viele kleine Beiträge können gemeinsam Großes bewegen. Durch gezieltes Sponsoring und öffentliche Aufmerksamkeit soll eine solide Basis für eine starke Zukunft des Para-Dressursports geschaffen werden.
Die Ergebnisse im Überblick
Die Premiere in Vechta überzeugte durch sportliche Leistungen auf hohem Niveau. Die Ergebnisse finden Sie hier:
Ein herzlicher Glückwunsch gilt allen Teilnehmern für ihre sportlichen Leistungen im Viereck. Ein besonderer Dank gebührt den Initiatoren Melanie Wienand und Carsten Middendorf: Durch ihren Einsatz wurde ein entscheidender Meilenstein für die Inklusion und die Förderung des Para-Dressursports in der Region gesetzt.



