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Fachlicher Austausch auf dem Gestüt Brune

Am 11. Februar öffnete das Gestüt Brune die Tore für eine Richterfortbildung der besonderen Art, die sowohl durch fachliche Tiefe als auch durch die Qualität der präsentierten Pferde bestach.

Theorie trifft auf lebendige Praxis

Im Fokus der Veranstaltung stand das Richten von Dressurpferdeprüfungen – eine Aufgabe, die höchste Konzentration und ein geschultes Auge erfordert. Als Referent konnte der erfahrene westfälische Experte Heinrich Plaas-Beisemann gewonnen werden. Nach einer fundierten Theorieeinheit, in der aktuelle Bewertungskriterien und die Skala der Ausbildung im Vordergrund standen, folgte der praktische Teil in der Reithalle.

Insgesamt fünf Nachwuchspferde im Alter zwischen vier und sieben Jahren wurden den rund 30 anwesenden Turnierfachleuten vorgestellt. Die gezeigten Leistungen erstreckten sich über das Niveau der Klassen A bis S, was den Richtern ermöglichte, die Entwicklungsschritte und die altersgemäße Ausbildung der Pferde detailliert zu analysieren und zu diskutieren.

Persönliches Engagement der Gastgeberin

Ein besonderes Highlight der Fortbildung war der Einsatz der Hausherrin selbst: Bernadette Brune ließ es sich nicht nehmen, zwei ihrer Pferde persönlich unter dem Sattel vorzustellen.

Zum Abschluss der Veranstaltung zogen die Teilnehmer ein durchweg positives Resümee. Michael George sprach im Namen der 30 Turnierfachleute seinen Dank aus. Er hob insbesondere die außergewöhnliche Gastfreundschaft von Bernadette Brune und ihrem gesamten Team sowie die hervorragenden Bedingungen auf der Anlage hervor.