Stefan Nording

Stefan Nording

Aufweichung der Blood-Rule steht nicht mehr zur Diskussion.

Einmal im Jahr treffen sich die Delegierten der nationalen reiterlichen Vereinigungen, um die Weichen für die Zukunft des Pferdesports zu stellen. In diesem Jahr ist Montevideo in Urugay der Ort, an dem vom 18. bis 21. November unter anderem über Änderungen des Regelwerks für internationale Turniere abgestimmt wird. Bis Mitte September hatten die nationalen Verbände Zeit, dem Weltreiterverband FEI ihre Position zu verschiedenen Vorschlägen darzulegen. Am meisten diskutiert wurde in der Öffentlichkeit über die sogenannte „Blood-Rule“ und das geplante Verbot von Hinterbeingamaschen im Springen. Wie hat sich die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) dazu positioniert?

„Blood-Rule“/Eliminierung und Disqualifikation:
Der FEI-Vorschlag bestand zunächst aus zwei Teilen. Der erste Teil befasst sich mit der Anerkennung von Ergebnissen: Hier kann die FN dem Vorschlag folgen, dass nach einer unabsichtlichen Verletzung eliminiert und nicht mehr disqualifiziert wird. Auf diese Weise werden die Ergebnisse der bisher erbrachten Leistung noch anerkannt. Eine Disqualifikation sollte in Fällen von Missbrauch erfolgen, denn das Wohl der Pferde muss an erster Stelle stehen.

Der zweite Teil des FEI-Vorschlags sollte eine Unterscheidung in der Schwere von Verletzungen an der Flanke des Pferdes beinhalten. Dieser Vorschlag wird in Montevideo jedoch nicht mehr zur Abstimmung kommen. Zahlreiche nationale Verbände hatten sich gegen diese „Aufweichung“ der Blood-Rule ausgesprochen. Darunter auch die FN. Es bleibt also dabei: Blut an der Flanke des Pferdes bedeutet einen Ausschluss vom Wettbewerb.

Die FN hat die „Blood-Rule“ auf nationaler Ebene in der Neuauflage ihrer Leistungsprüfungsordnung (LPO) präzisiert: Nach der neuen LPO 2018 sind Pferde, an denen in Bereichen, an denen üblicherweise mit einer Einwirkung durch den Teilnehmer zu rechnen ist, frisches Blut festgestellt wird, nicht zu einer Leistungsprüfung zugelassen oder zu disqualifizieren. Im Zweifelsfall ist das Pferd näher zu untersuchen, wozu ggf. die Prüfung unterbrochen wird. Stellt der Richter kein frisches Blut fest, wird die Prüfung fortgesetzt. Kann die Ursache der Blutung nicht identifiziert werden, ist eine weiterführende Untersuchung durch den Turniertierarzt zu veranlassen. Das Ergebnis der Pferdekontrolle oder einer weiterführenden Untersuchung dient als Entscheidungsgrundlage dafür, ob das Pferd an weiteren Prüfungen auf demselben Turnier teilnehmen darf.

Hinterbeingamaschen:
Der FEI-Vorschlag lautet: Ein stufenweises Verbot von bestimmten Hinterbeingamaschen in der Disziplin Springen. Von 2019 an träfe es Ponyreiter, Kinder, Amateure und Veteranen, von 2020 an die Altersklassen Junioren/Junge Reiter/U25 und von 2021 an auch die Senioren. Hintergrund ist, dass bestimmte Gamaschen mit bestimmten Verschnallungspraktiken den Bewegungsablauf an den Hinterbeinen beeinflussen können. Damit können bessere Ergebnisse erzielt werden als ohne diese Gamaschen.

Die FN stimmt dem Grundgedanken zu, der darauf abzielt, die sportliche Fairness zu verbessern. Deshalb unterstützt sie den Vorschlag, die Verwendung von Hinterbeingamaschen einzuschränken, sofern klar definiert ist, was erlaubt ist und was nicht. Dies muss im Steward-Handbuch dargestellt werden. Die schrittweise Abschaffung hat den großen Vorteil, dass mögliche Probleme bei der Umsetzung der neuen Regel, die es bei Regeländerungen in der Praxis geben kann, in den Folgejahren besser ausgeglichen werden können. Um klar zu definieren, welche Streichkappen und Gamaschen künftig verwendet und wie diese verschnallt werden dürfen und um zu sehen, ob es noch Nachbesserungsbedarf gibt, werden noch ein paar Jahre für die Umsetzung benötigt. Auch wenn es länger dauert, gibt uns dieses Vorgehen Sicherheit, dass die Änderung letztlich wirklich umgesetzt wird und diejenigen, die den Status Quo beibehalten wollen, die Änderung nicht wieder zurück drehen können. Das FEI-Jumping-Comittee hat sich für den Vorschlag entschieden, die Regeländerung für Senioren erst ab 2021 in Kraft treten zu lassen, um den olympischen Vier-Jahres-Zyklus nicht zu stören. Für alle Nationen sollen nach Ansicht des Komitees in der Qualifikationsphase für die Olympischen Spiele in Tokio 2020 einheitliche Bedingungen gelten.

Auch die FN hat das Problem erkannt und in der LPO 2018 für nationale Turnierveranstaltungen präzisiert: Gamaschen und alle sonstigen zum Schutz der Pferdebeine erlaubten Ausrüstungsgegenstände sind nicht nur korrekt anzulegen, sondern dürfen mit dem Betreten des Vorbereitungsplatzes Springen auch grundsätzlich nicht mehr geändert werden. Zu diesem Zweck ist auch ein Verlassen des Vorbereitungsplatzes nicht zulässig. Sollte im Verlauf der Vorbereitung dennoch eine Änderung erwünscht oder notwendig sein, ist dies durch den Teilnehmer der Aufsicht auf dem Vorbereitungsplatz anzuzeigen und hat in dessen Gegenwart zu erfolgen. Die Nichtanzeige der Änderung des Beinschutzes ist als „unsportliches Verhalten“ zu werten. jbc

Weitere Positionen zu den vorgeschlagenen Regeländerungen sind hier einzusehen: inside.fei.org/fei/about-fei/general-assembly/2017-annexes

 

Quelle: fn-press

Mittwoch, 01 November 2017 16:32

8er-Team Weser-Ems: PSVWE belohnt gutes Reiten

Der Pferdesportverband Weser-Ems e.V. hat am 27.10.17 zur Ehrung des “8er- Teams” im Rahmen des Hallenchampionats in Vechta eingeladen und die 209 anwesenden Kinder und Jugendliche aus den 4 verschiedenen Bezirksverbänden geehrt.

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Insgesamt 248 Jugendliche im Alter von 18 Jahren und jünger haben in der vergangen Turniersaison mindestens einmal die Wertnote 8,00 oder besser in LPO- Prüfungen der Klassen E bis M erhalten. Dies war ein schöner Anlass für den PSVWE erstmals stilistisch, sauberes, korrektes und pferdefreundliches Reiten und Fahren zu belohnen.

Alle anwesenden Jugendlichen erhielten als Anerkennung für ihre Leistung ein Poloshirt mit dem Schriftzug “8er- Team” sowie eine Urkunde und einen Verzehrgutschein. Neben der eigentlichen Ehrung fand im Anschluss eine Tombola mit interessanten Gewinnen zugunsten der “Kinderkrebshilfe Vechta e.V.” statt, die über 3.000,00 € eingebracht hat.

Großer Dank an das Organisationsteam der TG Vechta, allen fleissigen Helfern, sowie den großzügigen Spendern/ Sponsoren der Tombola- Gewinne, die am Freitagabend für viele glückliche Kindergesichter gesorgt haben.

 

Weitere Fotos und Informationen unter: https://www.facebook.com/pg/PSVWE/photos/?tab=album&album_id=1959284994283112

Mittwoch, 01 November 2017 15:19

Ina Tapken neue Lehrgangsbeauftragte

Mit dem heutigen Tage beginnt für Ina Tapken ein neues Kapitel beim PSVWE. Vielen Mitgliedern und Reitern ist die Pferdewirtschaftsmeisterin Reiten als ehrenamtliche „Landestrainerin“ in der Vielseitigkeit und Turnierreiterin bekannt. Heute tritt Ina Tapken die Nachfolge von Jochen Keuter als Lehrgangsbeauftragte an.

2009 konnte Ina Tapken die Goldmedaille der Einzel- und Mannschaftswertung bei den Europameisterschaften der ländlichen Vielseitigkeitsreiter in Nagykanizsa / Ungarn mit nach Ganderkesee nehmen. Auf dem 68. Landesturnier im Schlosspark zu Rastede wurde die Vielseitigkeitsreiterin 2015 mit dem Goldenen Reitabzeichen ausgezeichnet.

ina tapken

In diesem Jahr wird Ina Tapken die Lehrgänge des Pferdesportverbandes Weser-Ems e.V. auf Vereins-, Kreis- und Bezirksverbände gemeinsam mit Jochen Keuter begleiten, bevor dieser nach über 20 jähriger hauptamtlicher Tätigkeit als Lehrgangsbeauftragter für den Pferdesportverband Weser-Ems e.V. in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wird.

Ab sofort kann Ina Tapken für Lehrgänge angefordert werden. Anfragen und weitere Informationen erhalten Sie unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Donnerstag, 26 Oktober 2017 08:30

LPO 2018: Das ändert sich in der Vielseitigkeit

Kleine, aber feine Anpassungen im Sinne von mehr Sicherheit hält die LPO 2018 für die Vielseitigkeit bereit. So wurden die maximalen Abmessungen der Geländehindernisse in Klasse E, aber auch in A* und A** so angepasst, dass sie nicht mehr die Abmessungen im Springen überschreiten und Qualifikationsvoraussetzungen für Geländeprüfungen der Klasse L geschaffen. Außerdem wird es bei Hallengeländeritten kein „Reiten gegen die Uhr“ mehr geben.

Eine Geländeprüfung beginnt bereits mit der gelungenen Vorbereitung und das nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen. Diese beginnt mit der Qualifikation von Reiter und Pferd. Mit der neuen LPO müssen die Teilnehmer mit ihren Pferden gewisse Voraussetzungen für den Start in Vielseitigkeitsprüfungen der Klasse L erfüllen. Gemäß § 600 und § 670 sind in VL nur Paare zugelassen, die im Erfolgsanrechnungszeitraum bis Nennungsschluss mindestens zwei Mal Geländeprüfungen der Klasse A (GPF/ Geländeritt/ Stilgeländeritt/ Teilprüfung Gelände einer VLP) ohne Hindernisfehler beendet haben. Ausnahmen gelten wie bisher nur für Teilnehmer mit Erfolgen in der nächsthöheren Prüfungsklasse.

Für mehr Sicherheit
Ebenfalls der Sicherheit dient künftig die offizielle Geländebesichtigung mit dem Technischen Delegierten (TD) oder einer fachkundigen Person, beispielsweise einem erfahrenen Ausbilder, dem Parcourschef oder einem Mitglied der Richtergruppe. In den Klassen E und A ist diese Besichtigung obligatorisch. Der Zeitpunkt der offiziellen Besichtigung ist nun auch bereits in der Zeiteinteilung bekanntzugeben. (630 Nr. 1)

Außerdem gibt es neue Vorgaben über Art und Höhe der Hindernisse auf dem Vorbereitungsplatz (§ 51 E 6 LPO S. 51 6.). Demnach müssen künftig für Geländeritte, Geländepferde-LP und die Teilprüfung Gelände bei Vielseitigkeits-LP etc. nicht nur geeignete Vorbereitungsmöglichkeiten mit mindestens drei Übungshindernissen zur Verfügung stehen. Zwei davon müssen auch geländetypische Hindernisse in den Abmessungen der jeweiligen Klasse sein.

Nicht zuletzt ist auch der § 536 (Springprüfung mit Geländehindernissen) im Sinne von mehr Sicherheit neu aufgenommen worden. Werden künftig in einer Springprüfung feste Hindernisse (bzgl. Beschaffenheit vgl. § 676) verwendet, wie es beispielsweise bei den zahlreichen Indoor-Events der Fall ist, bei denen der nicht-abwerfbare Teil des Hindernisses 0,80 Meter überschreitet, kann dieses Prüfung nur als Zwei-Phasen-Spring-LP analog § 525 oder Stilspring-LP gemäß § 520 a), c), d) oder e) gerichtet werden. Damit soll sichergestellt sein, dass keine festen Hindernisse mehr „gegen die Uhr“ gesprungen werden. Mit dieser Vorgabe folgt die LPO außerdem den neuen FEI-Bestimmungen für Indoor- und Arena-Cross-Country-Events (vgl. FEI Reglement Eventing - Annex I).
Die Ausrüstungsbestimmungen schreiben in diesen Fällen außerdem das Tragen einer Schutzweste vor.

Änderungen in Klasse E und A
In der (noch) aktuellen LPO sind die Abmessungen für die Klassen E und A* in Springprüfungen niedriger als in den vergleichbaren Geländeprüfungen über feste Hindernisse. Dies wurde nun so angepasst, dass eine echte Zwischenklasse geschaffen wird und sich die Unterscheidung zwischen A* und A** nicht nur auf die Ausprägung der technischen Anforderungen beschränkt. Im Einzelnen beträgt laut § 620 ab 2018 die maximale Hindernishöhe in Klasse E 0,80 m und in A* 0,90m und erst in Klasse A** wird 1,00m beibehalten. Auch die Maße für Hecken, Tiefsprünge und Gräben wurden geringfügig überarbeitet. Bei Abnahme der Strecke haben die Hindernisse den Maßen gemäß Tabelle zu entsprechen. In Klasse A* sind einige Hindernisse bis zu den in Klasse A** angegebenen Maßen zulässig, jedoch sollte der überwiegende Anteil der Hindernisse den Maßen für Klasse A* entsprechen. Mit diesem Zusatz soll verhindert werden, dass Veranstalter auf einmal alle Hindernisse neu bauen müssen. Zugleich wird sichergestellt, dass mögliche witterungsbedingte Abweichungen berücksichtigt bleiben.

Da nur bei wenigen Turnieren ausschließlich Geländeprüfungen der Klasse E angeboten werden, lässt die neue LPO zu, dass die Aufgaben des Technischen Delegierten hier auch von einem Richter oder Parcourschef mit einer entsprechenden Qualifikation wahrgenommen werden dürfen (§ 53 Nr. 8 (NEU) LPO).

Anpassungen ans FEI-Reglement
Üblicherweise sind etliche Änderungen in einer neuen LPO der Anpassung an das internationale Reglement geschuldet. In der Vielseitigkeit wurde dies in § 630 Nr. 4 berücksichtigt. Demnach darf die Ziellinie künftig nicht weiter als 50 Meter und muss wenigstens 20 Meter vom letzten Hindernis entfernt sein.

Auch § 643 wurde an das FEI-Reglement angepasst. So wird nun noch genauer definiert, wann ein Hindernis als überwunden gilt. Nämlich dann, wenn der Teilnehmer es zu Pferde innerhalb der äußeren Begrenzungen des Hindernisses, die durch die Flaggen markiert sind, mit seinem Kopf sowie dem Kopf, dem Hals und beiden Schultern des Pferdes passiert hat.

Wieder aufgenommen wurde in die LPO auch die Wassertiefe, die zuletzt nur noch in der Geländeaufbau-Broschüre der FN enthalten war. Gemäß § 633 Nr. 2 d) darf diese bei Wassereinsprüngen an der Einsprungstelle und während der folgenden fünf Meter höchstens 0,30 Meter betragen.

Was es sonst noch gibt:
Die Regelungen zur Teilnahme an Geländepferdeprüfungen wurden an die der übrigen
Aufbauprüfungen angeglichen. Demnach sind siebenjährige Pferde oder Ponys nur dann in Vielseitigkeits-, Gelände- bzw. Geländepferde-LP der KI. L und/oder höher startberechtigt, wenn sie im Anrechnungszeitraum nicht mehr als eine Platzierung in Vielseitigkeits-, Gelände- bzw. Geländepferde-LP der KI. L und/oder höher aufzuweisen haben.

Künftig werden die einzelnen Teilprüfungen von Eignungsprüfungen und Kombinierten Prüfungen analog Eignungsprüfung, auch mit Teilprüfung Gelände, separat bewertet. Die Einzelnoten für den Dressur-, Spring- und ggf. Geländeteil werden addiert und danach durch zwei bzw. drei geteilt (§ 311/ 312; § 315-317 sowie § 830-833 und 840-844). 

 

Quelle: fn-press

20 Paare treten in Verden zum Finale an.

Die Teilnehmer für das Bundesnachwuchschampionat der Pony-Dressurreiter „Liselott-Rheinberger-Nachwuchs-Förderpreis“ stehen fest. Im Rahmen eines Sichtungslehrgangs im Bundesleistungszentrum in Warendorf wurden 20 Teilnehmer für das Finale vom 17. bis 19. November in Verden ausgewählt.

 

Für Weser-Ems an den Start gehen:

- Antonia Busch-Kuffner (Prinzhöfte) mit Reitland's Obama

- Carla Marie Degener (Melle) mit Top Gismo

- Martha Raupach (Damme) mit Mad Max WE

 

Die weiteren Starter lauten (in alphabetischer Reihenfolge nach Landesverbandszugehörigkeit): Antonia Roth (Stuttgart/BAW) mit Hancock, Maxima Miesslinger (Landshut/BAY) mit Disney World, Sophie Püttner (Würzburg/BAY) mit Dodo, Lilli Richter (Hanstedt/HAN) mit Mister Motley, Shanice Marie Mattauch (Helsa/HES) mit Schierensee's Make My Day, Amadea Thiel (Wehrheim/HES) mit Dressboy, Frederike Feldhaus (Düsseldorf/RHL) mit Delray, Johanna Kullmann (Hamminkeln/RHL) mit Champ of Class, Anna Lena Frenzel (Görlitz/SAC) mit Schierensees Heavy Cross, Liv Malin Heite (Rodenbeck/SHO) mit Caracho, Marie Holtfreter (Hamburg/SHO) mit Tyra M, Joelle Morner (Norderstedt/SHO) mit Proud Raffaello, Alegra Schmitz-Morkramer (Hamburg/SHO) mit Loreley, Fabienne Ruppert (Gudensberg/THR) mit Mc Memory, Shona Benner (Billerbeck/WEF) mit Nobels Boy H, Vivien Borgmann (Ostbevern/WEF) mit Bob Sinclair sowie Mette Schön (Porta Westfalica/WEF) mit Jokers Jungle Prince. Als erste Reservistin wurde Carolina Miesner (Scheeßel/HAN) mit Philina WE benannt, zweite Reserve ist Anna Lena Potthoff (Werl/WEF) mit Ams Magic.

 

Herzlichen Glückwunsch!

 

Quelle: fn-press

Datum: 3. November 2017, Beginn 20.00 Uhr
Ort: AGRAVIS-Cup Oldenburg, EWE-Arena, 26123 Oldenburg
Kosten: PM 30 Euro, Nicht-PM 40 Euro
verbindlicher Anmeldeschluss: 30. Oktober 2017

Referent: Christian Wiegand

Inhalt: Das 1x1 des Parcoursbau ist das Thema dieses PM-Seminars im Rahmen des Oldenburger Traditionsturniers AGRAVIS-Cup. Parcourschef Christian Wiegand wird die Teilnehmer durch den Parcours einer internationalen Springprüfung Kl. S mit Stechen (1,45m) führen und dabei die Hintergründe und Details erklären.

Der Parcoursaufbau hat nicht nur die Aufgabe bei Pferdesportveranstaltungen für faire und spannende Ergebnisse zu sorgen, er hat auch für die Zukunftsentwicklung der Reiter und Pferde im Springsport eine große Bedeutung. Es wird daher immer wichtiger, die Anforderungsprofile im Parcours nachvollziehbar und transparent dazustellen. Denn es ist immer noch so: Geübt wird, was geprüft wird. Die Skala der Ausbildung muss sich daher für eine verantwortungsvolle und pferdegerechte Ausbildung im Parcours wiederfinden. Das 1x1 des Parcoursbau ist das Thema dieses PM-Seminars im Rahmen des Oldenburger Traditionsturniers AGRAVIS-Cup. Parcourschef Christian Wiegand wird die Teilnehmer durch den Parcours einer internationalen Springprüfung Kl. S mit Stechen (1,45m) führen und dabei die Hintergründe und Details des Aufbaus erklären. Im Anschluss verfolgen die Teilnehmer das Springen von reservierten Sitzplätzen auf der Tribüne. Christian Wiegand wird einige Ritte kommentieren. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, bei einem Sektempfang Fragen zu stellen und sich auszutauschen.

 

Einfach anmelden!

 

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Ihr PM – Team
Telefon: 02581/6362-247
Fax: 02581/6362-100
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Internet: www.pferd-aktuell.de/pm

Montag, 23 Oktober 2017 08:49

Neuer Röntgenleitfaden 2018 kommt

Im Rahmen des bpt-Kongresses 2017 in München hat die Gesellschaft für Pferdemedizin e.V. (GPM) ihren neuen Röntgenleitfaden 2018 vorgestellt. Dieser löst mit Ablauf des Jahres 2017 die alte Version ab und dient allen Tierärzten als Interpretationshilfe für die röntgenologische Beurteilung von Pferden im Rahmen einer Kaufuntersuchung.

Die wichtigsten Verbesserungen im Überblick:

  • die bisher beschriebenen Röntgenklassen werden abgeschafft und durch eine detaillierte Beschreibung mit Kennzeichnung von Risiko-Befunden ersetzt
  • der Standardumfang der Röntgenuntersuchung wird im Sinne einer besseren Aussagekraft auf 18 Röntgenaufnahmen erhöht.

Ein gesundes Pferd – das wünschen sich alle Pferdebesitzer, Reiter, Fahrer, Voltigierer und Züchter. Bevor ein Pferd den Eigentümer wechselt, wird es daher einer gründlichen Untersuchung unterzogen. Neben der wichtigen klinischen Untersuchung gehört die röntgenologische Untersuchung heute zum Standard vor jedem Pferdekauf. Die Erwartungshaltung, mit einer einmaligen Röntgenuntersuchung skelettbedingte Risiken vollständig aufzudecken, steht jedoch nach wie vor im Gegensatz zu den tatsächlich vorhandenen prognostischen Möglichkeiten dieser Untersuchungsmethode. Vor allem die Einteilung in Röntgenklassen hat diese Erwartungshaltung noch bestärkt und dazu geführt, dass die röntgenologische Untersuchung heute oft höher bewertet wird als die klinische Untersuchung eines Pferdes. „Doch gerade diese ist die wichtigste Grundlage zur Beurteilung der aktuellen körperlichen Verfassung des Pferdes“, erklärt Prof. Dr. Karsten Feige, Präsident der GPM und Direktor der Klinik für Pferde der Tierärztlichen Hochschule in Hannover.

Statt „Schulnoten“ nun Bewertung konkreter Risiken
Im neuen Röntgenleitfaden gibt es keine schulnotenähnlichen Röntgenklassen mehr. Stattdessen werden Röntgenbefunde mit Abweichungen von der normalen Röntgenanatomie vom Tierarzt beschrieben. Dabei wird genau unterschieden zwischen Befunden, bei denen das Risiko einer späteren Lahmheit nicht zuverlässig eingeschätzt werden kann und solchen, die tatsächlich mit einem Lahmheitsrisiko behaftet sind. Letztere werden mit dem Stichwort „Risiko“ gekennzeichnet. Die Einschätzung der risikobehafteten Röntgenbefunde basiert auf der internationalen Fachliteratur und der Fachkompetenz der Röntgenkommission der GPM. Aufnahmen, die keine Abweichungen von der normalen Röntgenanatomie aufweisen, werden mit „o.b.B.“ (ohne besonderen Befund) bezeichnet.

18 Standard-Aufnahmen als Beurteilungsgrundlage
Der Arbeit nach dem neuen Röntgenleitfaden liegen künftig 18 Standard-Aufnahmen zugrunde. „Das sind vier mehr als bisher üblich. Jedoch sollten gerade Verkäufer eines Pferdes ein grundsätzliches Interesse daran haben, dass bei der röntgenologischen Untersuchung nichts übersehen wird. Aufgrund der Verbrauchsgüterkaufrichtlinie müssen sie nämlich im Streitfall beweisen, dass ein bestimmter schwerwiegender Röntgenbefund bei Gefahrübergang nicht vorhanden war“, sagt Theo Leuchten, Vizepräsident der FN und öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Pferdezucht und Pferdesport. So wird beispielsweise das bisherige Bild der vorderen „Zehe seitlich“ künftig auf zwei Bilder aufgeteilt. „Bisher bestand immer das Problem, drei Gelenke auf einem Bild akkurat darstellen zu müssen, was unmöglich ist, denn dabei gehen Details verloren. Wenn zum Beispiel der Fokus der Aufnahme auf das Hufgelenk gerichtet wurde, konnte das Fesselgelenk nicht ausreichend sicher beurteilt werden und umgekehrt“, erklärt Prof. Dr. Karsten Feige. Auch für das Knie kommt eine weitere Aufnahme dazu, „weil häufig erst auf dieser Aufnahme relevante Risikobefunde sichtbar werden“, so der GPM-Präsident. Nach wie vor nicht ins Standardrepertoire der Röntgen-Untersuchung gehören allerdings Bilder des Pferderückens, genauer gesagt der Wirbelsäule. „Es liegen nicht genügend wissenschaftliche Daten zur Interpretation der eventuellen Befunde vor, das heißt es gibt keine ausreichende diagnostische Sicherheit. Ein Pferd kann trotz Röntgenbildern mit Befunden dauerhaft ein gutes Reitpferd sein“, sagt Prof. Dr. Lischer, Mitglied der Röntgenkommission und Direktor der Pferdeklinik der Freien Universität Berlin.
Abweichend von der im neuen Röntgenleitfaden empfohlenen Zahl an Standardaufnahmen können sich Käufer und Verkäufer auch darauf verständigen, mehr oder weniger Röntgenbilder anfertigen zu lassen. Ohne besondere Vereinbarung greift grundsätzlich der neue Standard des Röntgenleitfadens 2018.

Mehr Transparenz und Sicherheit
„Der neue Röntgenleitfaden wird sowohl den Züchtern als auch künftigen Pferdebesitzern eine bessere Transparenz und mehr Sicherheit bei der Beurteilung der Röntgenbilder bringen“, so ein erstes Fazit von Dr. Werner Schade und Wilken Treu, den Zuchtleitern und Geschäftsführern des Hannoveraner Verbandes bzw. Westfälischen Pferdestammbuches. Auch Theo Leuchten begrüßt den neuen Röntgenleitfaden, weist aber darauf hin, „dass trotz allem nie vergessen werde sollte, dass es sich beim Pferd um ein Lebewesen handelt und sich gesundheitliche Risiken nie ganz ausschließen lassen – auch bei Pferden mit ursprünglich einwandfreien Untersuchungsergebnissen. Allerdings tragen gute Pferdehaltung und pferdegerechte Ausbildung zur langfristigen Gesunderhaltung unserer Pferde bei.“

Den Röntgenleitfaden 2018 finden Sie hier: Röntgenleitfaden 2018 (Quelle: Gesellschaft für Pferdemedizin unter www.g-p-m.org).

 

Quelle: fn-press

Sonntag, 15 Oktober 2017 17:15

Finale OLB Jugend-Reitfestival 2017

Die Tour-Sieger beim OLB Jugend-Reitfestival 2017 stehen fest. Nach 2 Turniertagen an der Landeslehrstätte in Vechta gratulieren wir den Toursiegern, Platzierten und allen Finalteilnehmern für die gezeigten Leistungen.

A-Tour Dressur:
1. Tessa Otten, RFR Twist
2. Emma Wagner, RUFV Cloppenburg
3.Emily Schön, RUFV Saterland

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L-Tour Dressur:
1. Martha Raupach, RFV Holdorf
2. Karolin Kohfeldt, RFV Engter
3.Michelle Moß, RV Diana Bad Rothenfelde

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A-Tour Springen:
1. Lisa Maria Funke, RV Visbek
2. Max Paschertz, RUFV Cloppenburg
3. Nora Muke, RUFV Osterbrock

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L-Tour Springen:
1. Johanna Riethmüller, RV Osnabrück
2. Henry Munsberg, RUFV St. Martinus Hagen
3. Wiktoria Bedynska, RUFV Isterberg

 

Mannschaftspringen der Kl. A
1. Emsland (Mit Nora Muke mit Arimara, Enno Berentzen auf Quality, Milena Lankhoff mit Full Time und Anna-Sophie Pierzina im Sattel von MPS Hollister)
2. Osnabrück
3. Ostfriesland
4. Oldenburg

 

Ebenfalls stehen auch die Losgewinner für den exklusiven Trainingstag, inkl. Besichtigung, am 25. November auf dem Gestüt Brune fest. Alle Losgewinner werden schriftlich informiert. Alle Infos und Ergebnisse zum OLB Jugend-Reitfestival finden Sie hier. Vielen Dank an die OLB als großartigen Sponsor dieser Serie und ein herzliches Dankeschön an die engagierten Helfer aus den einzelnen Bezirksverbänden.

Freitag, 13 Oktober 2017 14:35

Zufahrt Finale OLB Jugend-Reitfestival

Achtung: B 69 bis November gesperrt.

Die Bundesstraße 69 zwischen Diepholz und Vechta ist voll gesperrt. Laut Mitteilung der Behörde wird die Fahrbahn ab der Einmündung der Bundesstraße 69 in die Bundesstraße 51 (Kreisel am Autohof) bis zur Kreisgrenze des Landkreises Vechta auf einer Länge von etwa 8,6 Kilometern erneuert. Eine Umleitung ist über Lohne ausgeschildert.

Montag, 09 Oktober 2017 16:06

Negative Medikationskontrollen

Kalenderveröffentlichung der negativen Medikationskontrollen.

Bei den nachfolgend aufgeführten Pferden wurden bei der Analyse von Medikationskontrollen weder Dopingsubstanzen, noch verbotene Substanzen, gem. Listen der Anhänge I bis III der Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln (ADMR), festgestellt.

 

 LISTE 

 

 

Warendorf, den 09.10.2017

 

Deutsche Reiterliche Vereinigung

-Abteilung Veterinärmedizin -

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